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MTJ Nummer 5 – 2005 marketing trends 
Fachblogs etablieren sich zunehmend
Aus der Nische zum Marketinginstrument ?
SUSANNE DEVAJA
Neben den persönlichen Weblogs etablieren sich zunehmend so genannte Fach-Blogs, welche Fakten, Trends und Tipps zu einem bestimmten Thema publizieren. Derartige Business- und Knowledge-Blogs könnten künftig einen hohen Stellenwert als Marketinginstrument einnehmen. Doch inwieweit lässt sich ein Weblog kommerziell nutzen und welche Risiken birgt es?

Als Medienereignis weltweit seit fünf bis sechs Jahren wahrgenommen, gilt die deutschsprachige Blogosphäre, insbesondere jene in der Schweiz, noch als Nischenphänomen. Exakte Zahlen existieren nicht, schätzungsweise gibt es hierzulande inzwischen etwa 3000 aktive derartige «Web-Logbücher» mit journalartigem Inhalt. Im Vergleich dazu sind es in Frankreich etwa 2 Millionen, in Deutschland 100 000, und im englischsprachigen Raum dürften es zwischen 5 und 10 Millionen sein. Nur etwa 10 Prozent davon können laut Heiko Hebig aber als Fach-Blogs, noch weniger als fokussierte Weblogs mit starkem meinungsbildendem Einfluss, bezeichnet werden. Heiko Hebig ist für die Firma Six Apart, welche weltweit Software wie Typepad für Blogs anbietet, im deutschsprachigen Raum tätig. Um einen kleinen Kreis von Leserinnen und Lesern mit meist Alltäglichem zu unterhalten, nehmen die privaten Blogger ohne kommerziellen Hintergrund noch den primären Teil der Blogosphäre ein, erklärt er. Ausserdem sei beispielsweise ein Drittel der Typepad-Blogs nur einer geschlossenen Benutzergruppe zugänglich und damit nicht öffentlich. Die Berliner Firma Berlecon Research kommt in einer im September 2004 durchgeführten Studie zu Weblogs zudem zum Schluss, dass wie in den USA auch in Deutschland nicht alle Blogs regelmässig aktualisiert würden. Blogstats.de stufe etwa 40 Prozent der erfassten Blogs als aktiv ein. Weiter heisst es, dass 63 Prozent der Internetnutzer nicht wüssten, was Weblogs sind. Trotzdem sei ein deutliches Wachstum von etwa 15 Prozent pro Monat zu beobachten.
Lässt sich das trendige Medium nun auch für Marketing- und PR-Zwecke einsetzen? Heiko Hebig konstatiert, dass sich derzeit weltweit die Konzerne mit Weblogs auseinander setzen. «Einige betrachten das Weblog als Ergänzung zur PR, andere wollen es für Marketing-Konzepte nutzen oder tun dies bereits», gibt er weiter an. Die Anzahl von Corporate Blogs wachse demnach sowohl im Internet wie auch in Intranets derzeit stark. «Wie Internet, Websites und E-Mail bieten Weblogs neue Möglichkeiten für Marketing und PR. Die Nutzung dieser Chancen setzt allerdings zum Teil ein Umdenken und Anpassen von Kommunikationsstrategien voraus», meint dazu Berlecon Research in ihrer Studie.

Adäquates Mittel für Leser- und Kundenbindung
Fest steht, dass sich über ein Weblog ein Zielpublikum direkt und ungefiltert ansprechen lässt. Die Handhabung ist einfach, und die Kosten sind niedrig. Auf die zunehmende Verlinkung eines Blogs folgt zudem automatisch ein höheres Ranking bei den Suchmaschinen, und RSS Reader ermöglichen den regelmässigen Zugriff auf verschiedene Weblogs (vgl. MTJ 4-05, ab Seite 42). Dies sind wichtige Argumente, weshalb sich vor allem Verlage und Medien das neue Format erschliessen sollten. Einige grosse Verlage haben für ihre Publikationen, wie Weltwoche, Die Zeit, Handelsblatt, Guardian und Le Monde, hierzu bereits Pilotprojekte laufen. Indem sie eigene Journalisten als Blogger verpflichten, nutzen sie das Medium, um primär Themen von sekundärem Interesse, welche im Printmedium nicht erscheinen, online zu publizieren. Dies meist in Form einer Kolumne. Unter anderem betreibt das Lektorat von Le Monde ein eigenes Weblog, in welchem es sich ausschliesslich mit der französischen Sprache beschäftigt. Von den Lesenden stark frequentiert, zählt es inzwischen zu den populärsten der insgesamt rund 2100 Le-Monde-Weblogs. Während an dieser Stelle über die Kommentarfunktion und die Trackbacks den Lesenden eine direkte Interaktion mit der Redaktion ermöglicht wird, bietet Le Monde zusätzlich allen Online-Abonnenten kostenlos ein Weblog zur Veröffentlichung eigener Beiträge an. Der Nutzende wählt bei diesem mit fünf bis zehn Megabyte ausgestatteten Basic-Angebot zwischen wenigen, bereits definierten Vorlagen aus. Der Anbieter hingegen nutzt diese Art von Blog in indirekter kommerzieller Absicht als Werbefläche. Will der Kunde mehr, kann er für monatlich etwa 15 Euro den Gestaltungs- und Funktionalitätsraum des Blogs vergrössern. Für Le Monde resultiert daraus ein direkter kommerzieller Nutzen, im Gegenzug zieht sich das Unternehmen von der Werbefläche zurück. Das Blog für Abonnentinnen und Abonnenten ist im Vergleich zu anderen europäischen Verlagshäusern noch einmalig, beide Beispiele lassen sich aber als adäquates Mittel zur Leser- und Kundenbindung einsetzen.

eBund mit hohen Zugriffen auf «Fussball-Blog»
Auch Manuel Gnos, Leiter Online-Redaktion beim Bund, setzt das Blog als Mittel zur Leserbindung ein, woraus zudem ein aktiver Kontakt mit den Lesenden resultiert. Anlässlich der Fussball-Europameisterschaft im Juni 2004 startete eBund mit dem ersten Weblog, welcher aktuell als meist gelesener Schweizer Blog gilt. «Zum runden Leder» wird von fünf freien Mitarbeitern betrieben und mehrmals täglich aktualisiert. Mit monatlich etwa 30 000 Visits sei die Resonanz laut Gnos sehr gut. Das Blog diene als Ersatz für das frühere Forum, erklärt er weiter und begründet: Teilweise hätten sich die Lesenden übers Forum beleidigend geäussert, andererseits sei es aufwändiger zu betreiben gewesen. Mit «Zur Lage der Welt» stellte eBund im September 2004 ein zweites Blog ins Netz. Unterhalten von Auslandkorrespondenten in Italien, Afrika, Grossbritannien und Südamerika, verzeichnet dieses 10 000 bis 15 000 Visits monatlich. Das Update findet drei- bis viermal wöchentlich statt. Mehr aus journalistischen als aus marketingspezifischen Aspekten betrachtet dagegen Die Zeit das Thema Weblog. Im Hinblick auf die Schnelligkeit bedingt durch die einfache Technik , Verlinkungen, Kommentare der Lesenden und den persönlichen Ton, hält die deutsche Wochenzeitung das Blog für besonders geeignet, um im Netz zu kommunizieren. Allerdings aktualisiert Die Zeit, ebenso wie der Tages-Anzeiger und die Weltwoche ihre Blogs unregelmässig.

Unternehmens-Weblogs als Teil der Unternehmenskommunikation
«Unternehmens-Weblogs können ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation sein», ist sich auch Klaus Eck sicher und ergänzt: «Wer sein Unternehmen glaubwürdig, transparent und kompetent repräsentieren möchte, findet in Weblogs ein wirkungsvolles Mittel.» Eck bietet mit seiner in München ansässigen Content-Business-Agentur econcon «kundenspezifische Lösungen für innovative Unternehmenskommunikation» an. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Erstellung qualitativ hochwertiger Corporate Weblogs. Econcon unterstützt Unternehmen darin, Weblogs effektiv in ihrer Unternehmenskommunikation zu nutzen. Unternehmen müssten in erster Linie das Thema Weblog für sich einordnen und herausfinden, welche Weblogs sich mit ihren Themenfeldern auseinander setzen, erklärt Eck und fährt fort: «Es ist nicht immer notwendig, auf jeden Weblog-Beitrag zu reagieren.» Wer angemessen reagieren wolle, müsse Weblogs vorerst verstehen, rät er. Ansonsten laufe man Gefahr wie im Fall Jamba zu beobachten war , in die Blog-Falle zu tappen, und werde öffentlich mit unerwünschten Themen zusammengebracht. Jamba, mit Firmenzentrale in Berlin, verdient viel Geld mit Klingeltönen und nervt mit stakkatoartig wiederholten Miniwerbespots. Nachdem kürzlich ein Berliner in einem Weblog mit Hilfe der Blogger-Community unabsichtlich eine Lawine von Negativ-PR für Jamba auslöste, musste das Unternehmen feststellen, dass es viele Feinde hat.

«Symbiose» zwischen klassischen und neuen Medien
Ein Schweizer Beobachter der Blogosphäre ist Andreas Göldi, der für die Publicitas arbeitet und privat das Blog konvergenz.kaywa.com betreibt. Göldi denkt, dass es längerfristig «eher zu einer Symbiose» zwischen klassischen und neuen Medien, wie den Fach-Blogs, komme. Einzig im journalistischen Bereich sei am Beispiel der USA zu beobachten, dass politisch ausgerichtete Blogs mit herkömmlichen Medien konkurrieren können. Die klassischen PR-Instrumente wie Inserate oder Werbespots werde das Blog aber nicht ersetzen, ist sich Göldi sicher. Um jedoch eine elitäre Zielgruppe direkt anzusprechen, sei das Fach-Blog bestens geeignet. Es bringe einen klaren Nutzen für Verfasser und User, da die Informationen aus erster Hand kommen. Inhaltlich betrachtet, sei das Blog natürlich kein neutrales Medium, im Gegenteil, es gelte, hochwertigen subjektiven Inhalt zu bieten, um so möglichst grosse Aufmerksamkeit zu erreichen, betont Göldi. Regulierend sowie leserbindend wirkt dabei die Kommentarfunktion. Der Leserin und dem Leser erscheinen Weblogs mitunter aber sehr fragmentarisch, zudem bestehe die Gefahr der Informationsüberflutung, nennt er zwei Nachteile.
Mit der Kaywa , grösster Weblog-Software-Anbieter in der Schweiz, sieht auch Roger Fischer in Fach-Blogs ein grosses Marketingpotenzial, dessen sich die PR-Branche, Firmen, aber auch Medienhäuser bewusst sein sollten. Die Gelegenheit sei günstig, gerade jetzt auf den Zug aufzuspringen, meint er. Entsprechend dem Feedback der Lesenden lasse sich eine Produktzielgruppe genauer definieren. Zudem biete ein Fach-Blog zusätzliche Werbefläche, die sich direkt kommerziell nutzen lasse. Allerdings schlage der Zeitaufwand, den die seriöse Betreibung eines Blogs erfordert, negativ zu Buche. Auch die Verlässlichkeit der Infos sei von Blog zu Blog unterschiedlich. Jedoch könne man durch Transparenz Vertrauen schaffen, relativiert Fischer. Seine Firma registriert derzeit etwa 480 aktive Blogs, was wiederum verdeutlicht, dass es sich hierzulande tatsächlich noch um ein Nischenphänomen handelt. Dennoch verzeichnet Fischer einen monatlichen Zuwachs von zehn Prozent. Künftig prognostiziert er ein deutliches Mehr.

Image- und Markenbildung über Weblogs
Neben dem indirekten und direkten kommerziellen Effekt dient ein Blog auch der Image- und Markenbildung. Weblogs, die für die Zielgruppe interessante Inhalte bieten, entwickeln sich zu stark frequentierten Content-Angeboten im Internet, stellt Berlecon Research in ihrer Studie fest. Die Möglichkeit, auf diese Art den Bekanntheitsgrad zu steigern und Kompetenz zu signalisieren, sei vor allem für kleinere und neu gegründete Unternehmen interessant. Besonders bei Professional-Services-Unternehmen, deren wichtigstes Verkaufsargument oft Kompetenz ist, könnten Weblogs sinnvoll eingesetzt werden. Seit September 2004 betreibt beispielsweise Boris Etter den lawblog.ch. Über seine Firma Venture Law initiiert, nutzt der Anwalt dieses Medium, um sich mit aktuellen wirtschaftsrechtlichen Themen auseinander zu setzen. Ein Forum strebt Etter dabei nicht an, vielmehr sieht er den Blawg als eine Art Newsletter, dessen Inhalt ausschliesslich Informationszwecken dient und keine rechtliche Beratung darstellt, die nur im Rahmen eines Mandatsverhältnisses erfolgen kann. Sein Ziel laute, über das eigene Medium den Bekanntheitsgrad seiner Person und Firma zu erhöhen. Da dies unabhängig von anderen Medien geschehe, reduziere, beziehungsweise verhindere er über die direkte Publikation Abhängigkeiten und Zeitverzögerungen, erklärt Etter. Der Zeitaufwand hingegen sei hoch, steigere aber wiederum seine berufliche Qualität, da er sich fortlaufend mit aktuellen Fachthemen auseinander setzen müsse. Ein direkter kommerzieller Nutzen lässt sich für ihn nicht ableiten, vielmehr sieht er das Weblog als Gelegenheit, Marketing zu betreiben.

PR-Effekt nutzen Informationskompetenz zeigen
Ein anderes Beispiel ist recherchenblog.ch. Als Jungunternehmerin stellte Beatrice Krause gemeinsam mit Andreas Litscher im Oktober 2004 diesen Knowledge Blog ins Netz. Die diplomierte Dokumentarin (FH) ist seit Mitte 2004 in Zürich mit ihrer Rechercheagentur Searchfactory für die Kommunikationsbranche tätig. Die Schwerpunkte ihrer Beiträge umfassen Suchmaschinen und Internetrecherchen. Andreas Litscher, Inhaber von InfoLit Information Broker, dagegen zählt zu den ausgewiesenen technisch-wissenschaftlichen Infobrokern der Schweiz. Sind beide im weiteren Sinne primär Konkurrenten, ergänzen sie sich im Blog durch die unterschiedliche fachliche Spezialisierung ideal. Nebst dem PR-Effekt in eigener Sache wollen sie gemeinsam mit regelmässigen Beiträgen über das Klog die Informationskompetenz ihrer Leser und Leserinnen, zumeist Fachkollegen, unterstützen. Unterteilt in mehrere Kategorien schreiben für das Blog Autoren aus den Gebieten Information und Dokumentation, Bibliothekswesen sowie Informationsmanagement. Für Krause und Litscher bedarf es hierfür aber gewisser Regeln. Um ein allfälliges Ausufern von Diskussionen zu verhindern, dürfen nur registrierte Mitglieder deren es etwa 39, davon aber nur wenige aktive, gibt Kommentare schreiben. Zudem ist aus Qualitätsgründen eine direkte Werbung der Autoren für ihre eigenen Produkte untersagt.
Während recherchenblog.ch demonstriert, wie sinnvoll ein firmenverbindender Blog sein kann, fungiert docdatablog.de als firmeninterner Mitarbeiter- Weblog. Das Business Blog wird von DOCdata seit September 2004 als Nachrichtenplattform für Kunden, Partner und Zulieferer genutzt, um über DVDs, CDs und innovative Technologien zu informieren. Das Blog soll den News-Bereich der Firmen-Website ersetzen, da es durch seine Themenvielfalt informativer und unterhaltsamer ist. «Mail-Newsletter geraten durch Spam zunehmend in Misskredit und werden immer weniger gelesen. Das UnternehmensWeblog sehen wir daher als interessante Alternative, welche mit der Kommentarfunktion zudem mehr Kundennähe ermöglicht», erklärt die Marketing- und Projektmanagement-Verantwortliche der DOCdata Germany, Ursula Meszaros. Das Weblog befinde sich allerdings noch in der Testphase, ergänzt sie. Angedacht war wohl eine aktive Beteiligung von mehr Redaktoren. Derzeit sind es zwölf, welche die Firma im Querschnitt von der Produktion bis zur Buchhaltung repräsentieren. Auch Meszaros sieht hierin eine kostengünstige Möglichkeit, Marketing zu betreiben. Eine direkte kommerzielle Wirkung zeichne sich noch nicht ab, aber längerfristig glaubt sie, dass so mehr Aufträge generiert werden könnten.

Relevante Weblogs sollten identifiziert
und wie andere Medien behandelt werden Werden also Fach-Blogs, im Speziellen Corporate Blogs, zum Thema 2005? Noch scheuen Unternehmen vor solchen Innovationen zurück nicht zuletzt auf Grund des zusätzlichen Zeit- und Personalaufwandes. Die aufgelisteten Beispiele demonstrieren jedoch, dass es sinnvoll ist, Pilotprojekte einzuführen, da nur ein seriös und regelmässig geführtes Blog image- und kompetenzfördernd wirkt und zusätzlich einen kommerziellen Nutzen bringen kann. Dem Thema «Weblogs in Marketing und PR-Konzept, Potenzial und Herausforderungen» hat sich die Berlecon Research GmbH in ihrer Studie intensiv angenommen. Daraus resultiert: Für Unternehmen gilt, «den Kreis der zu bedenkenden Multiplikatoren um die für das Unternehmen relevanten Blogger und Weblogs zu erweitern, denn traditionelle Journalisten sind nicht mehr die einzigen Gatekeeper». «Unternehmens-Weblogs können Marketing und PR zudem mit vier wesentlichen Zielrichtungen unterstützen.» Hierzu zählen: «Image- und Markenbildung, Unterstützung von Produkt- und Meinungskampagnen, Positionierung von Themen und Ideen sowie Unterstützung traditioneller Kundenkommunikation.» Zu beachten sei, keine plumpe Werbung zu platzieren, da viele meinungsbildende Blogger darauf ungehalten reagierten. Berlecon Research rät zudem, «dass Unternehmen den aktiven Einsatz von Weblogs in Marketing und PR nicht überstürzen müssen und sollten». Die für ein Unternehmen relevanten meinungsbildenden Weblogs sollten aber bereits jetzt identifiziert und wie andere Medien behandelt werden. Weiter wird angeraten, die Entwicklung automatischer Trendauswertung auf Basis vieler Weblogs zu beobachten. Fällt die Prüfung, ob eigene Weblogs sinnvoll sind und die Positionierung des Unternehmens über Themen und Kompetenz entscheidend ist, positiv aus, sollten wichtige Themenfelder jetzt besetzt werden.

GLOSSAR
Weblog: Das Kunstwort Weblog leitet sich von den Wörtern Web und Log her. Wie in ein Logbuch werden in das Blog regelmässig Beiträge geschrieben. Sehr oft sind diese Beiträge kurz, eher subjektiv gehalten und verweisen häufig auch auf andere Blogs. So entstand die Blogosphäre. Ein wesentliches Kennzeichen eines Blogs ist die Kommentarfunktion.
Fach-Blog: Mittlerweile gibt es auch Fach-Blogs, die seriöse Inhalte anbieten möchten und sich meist auf ein spezielles Thema konzentrieren. Diese können beispielsweise Knowledge Blogs (Klogs), Law Blogs (Blawgs) oder Business Blogs (Biz Blogs) sein.
Kurzstudie: Die Kurzstudie über «Weblogs in Marketing und PR Konzept, Potenzial und Herausforderung» kann bei Berlecon Research für 190 Euro Standard Edition bzw. 490 Euro Corporate Edition bestellt werden.
[L=]http://www.berlecon.de/output/studien.php?we_objectID=191]http://www.berlecon.de/output/studien.php?we_objectID=191[EL]

Verzeichnisse von Blogs:
Liste Schweizer Blogs
http.//www.swissblogs.ch http://www.blog.ch/resources/bloglist.html Verzeichnis deutschsprachiger Weblogs
http://www.weblogverzeichnis.de/

Redaktionelle Blogs der Zeitungsverlage: eBund.ch:
«Zur Lage der Welt» Weblog der Auslandkorrespondenten des Bunds
http://www.ebund.ch/weltblog
«Zum Runden Leder» Blog rund um das Thema Fussball
http://www.ebund.ch/fussballblog
Guardian:
Die britische Tageszeitung bietet sechs Blogs an, darunter auch einen eigenen Blog für die Zeitung The Observer aus dem gleichen Verlagshaus.
http://blogs.guardian.co.uk/news/
Handelsblatt:
Das Blog-Netzwerk des Handelsblattes bietet Berichte aus aller Welt
http://services.handelsblatt.de/global-reporting/
Le Monde:
Weblog Initiative für ihre Abonnenten. Mittlerweile verzeichnet Le Monde mehr als 2100 Blogs ihrer Leser und Redaktoren.
http://www.lemonde.fr/web/blogs/0,39-0,48-0,0.html
«Langue sauce piquante Le blog des correcteurs du Monde.fr» Der erfolgreichste LeMonde-Weblog stammt von den Korrektoren der Zeitung selbst.
http://correcteurs.blog.lemonde.fr/correcteurs/
Tages-Anzeiger:
«Digital Sushi» (Gadgets): http://digitalsushi.kaywa.ch/ «Klappe!» Blog zu Kino und Film http://kino.kaywa.ch/ «Metropolitans» Blog der Auslandkorrespondenten http://metropolitans.kaywa.ch/
Weltwoche:
«Contrarius» von Hanspeter Borns
http://weltwoche.typepad.com/contrarius/ «Fedcam» von Urs Paul Engeler
http://weltwoche.typepad.com/fedcam/ «Ideen und Irrtümer» von Richard Herzinger
http://weltwoche.typepad.com/herzinger/ «Orientexpress» von Pierre Heumann
http://weltwoche.typepad.com/orientexpress/
Die Zeit: Sie bietet auf ihrer Indexseite 13 verschiedene Blogs ihrer Redaktoren zu den Themen Internet, Politik, Wirtschaft, Wissen, Feuilleton, Reisen und Leben an.
http://www.zeit.de/blogs/index

Business Blogs (Biz Blogs): Werden auch als Corporate Blogs bezeichnet. Dies kann ein Weblog einer Firma sein, indem sie das Blog beispielsweise als Nachrichtenplattform für Kunden nutzt. Es ersetzt häufig den früheren Newsletter eines Unternehmens.
Links: «Silberlinge»
Das Mitarbeiter-Weblog wird von DOCdata seit September 2004 als Nachrichtenplattform für Kunden, Partner und Zulieferer genutzt, um über DVDs, CDs und innovative Technologien zu informieren. Grundidee war, dass das Blog den News-Bereich der Firmen-Webseite ersetzt, weil das Blog durch die Themenvielfalt informativer und unterhaltsamer ist.
http://www.docdatablog.de/

Knowledge Blogs (Klogs): Sie werden auch als Edu-Blogs bezeichnet und meist von Universität oder Schulen als Plattform für Seminare oder Forschungsarbeiten genutzt. Ein Knowledge Blog kann aber auch ein Zusammenschluss von Spezialisten aus Hochschule und Privatwirtschaft sein, die zu einem bestimmten Thema Beiträge schreiben und damit Wissen vermitteln.

Links: «Recherchenblog»
Das Recherchen-Blog der Schweizer Infobroker ist ein Zusammenschluss von Informationsspezialisten aus verschiedenen Bereichen wie Hochschulen, Bibliotheken und Privatwirtschaft. Es befasst sich hauptsächlich mit Themen rund um die Internet- und Fachdatenbank-Recherche. http://recherchenblog.ch/
Law Blogs (Blawgs): Werden hauptsächlich von Juristen geschrieben und sind auf rechtliche Themen spezialisiert. Untersagt ist rechtlich allerdings eine juristische Beratung per Blog.

Suchmaschinen für Blogs:
Blogstats.de analysiert die deutschsprachige Blogosphäre und beobachtet gut 50 000 Weblogs. Mit dieser Datenbank ist eine Suche nach URLs oder nach Suchbegriffen möglich.

http://www.blogstats.de/
Feedster
listet etwa 6,5 Millionen Feeds, darunter auch 75 000 von professionellen Online-Medien. Dies sind nicht nur Blogs, sondern auch Newsfeeds der Tagespresse und Nachrichtensender wie BBC, CNET, New York Times oder Wired. Die Suche ist nach Begriffen oder URLs möglich. Die Ergebnisse können nach Datum oder Relevanz angezeigt werden.
http://www.feedster.com/
Technorati
verzeichnet mittlerweile über 9 Millionen Weblogs. Im Index kann nach URLs oder Begriffen gesucht werden. Die Ergebnisse werden nach Neuigkeit oder nach Bedeutung der Weblogs angezeigt. Technorati stuft einen Weblog als umso bedeutender ein, je mehr andere Blogs darauf verlinken.
http://www.technorati.com/
Software-Anbieter für Blogs:
Die Firma Kaywa ist der grösster Blogsoftware-Anbieter der Schweiz
http://www.kaywa.ch/
Six Apart
ist einer der grössten und weltweit führenden Anbieter von Weblog-Applikationen wie TypePad.
http://www.sixapart.de/
Weitere führende Links zum Thema Corporate und
Business Blogging
PR-Blogger[BR] Auf dem PR-Blogger schreiben seit Juli 2004 verschiedene PR-Experten über den Einsatz von Weblogs in Marketing und Kommunikation. Herausgeber ist der PR-Experte Klaus Eck.
http://klauseck.typepad.com/prblogger/
Business Blog Consulting
http://www.businessblogconsulting.com/
CorporateBlogging.info Guide to Corporate Blogging http://www.corporateblogging.info
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