Techno Musik

Nachdem ich in den letzten Beiträgen schon über J und M geschrieben habe werde ich mich heute mal voll und ganz dem T widmen. Techno rules the world – und die Tanzflächen, und das schon seit den späten 80er Jahren. Selbstverständlich gab es schon vorher elektronische Musik und alle sind sich einig, dass Techno eine Verschmelzung von vielen vorher präsenten Stilen ist. Die Beats des House, die Melodien des Synthie Pop, die Power des EBM und viele weitere Faktoren haben dazu geführt, dass der anfänglich als Techno-House bezeichnete Sound schnell die Tanzflächen der Welt eroberte.
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Heute versteht man unter Techno synthetisch hergestellte Musik mit einem fetten 4/4 Takt durch ein elektronisches Drumset. Anstatt wiederkehrende Melodien zu verwenden, wird auf Klänge und Soundexperimente gesetzt und oft laufen Songs in sich selbst wiederholenden Schleifen. Insbesondere für die Discotheken wurde Techno schnell zu einem absoluten Erfolg, da der fortlaufende Beat und die Auflösung der Songstruktur dafür sorgten, dass einfach gnadenlos durchgetanzt wurde. Die Stars der Szene waren die DJs die es schafften, denselben Beat zu halten und trotzdem ein einmaliges Sounderlebnis zu komponieren. Leider wird Techno oft mit synthetischen Drogen in Verbindung gebracht, da die hypnotisierende Wirkung der Beats und die Lust, die ganze Nacht durchzutanzen, von vielen falsch interpretiert wurden. Anstatt die Energie aus der Musik zu ziehen wurden Drogen genommen, die das Erlebnis angeblich potenzierten. Für mich hat das nichts mit Musik zu tun und echte Musikfreunde lieben die Musik ohne Drogen. Nur Broker, die stressig mit Aktien handeln und Techno als Flucht verstehen, oder langweilige Zahnarzthelferinnen, brauchen zusätzliche Aufputschmittel bei der besten Tanzmusik der Welt.

Das MTJ Studio

Wie ihr sicher schon oben im Menü gesehen habt, haben wir auch ein Studio, das wir Musiker für Aufnahmen zur Verfügung stellen. Ganz egal ob Band, Hip Hop oder Techno, wir können alles aufnehmen und hervorragende Produktionen garantieren. Im letzten Monat zum Beispiel hatten wir einen einzelnen Künstler, Mark, der mit Songs in Studio kam, die er zuhause auf seinem Computer produziert hat. Ausschließlich elektronisch aber mit viel Gefühl für Beat und Melodie. Im Studio haben wir ihm schließlich dabei geholfen, die Songs so abzumischen, dass sie aktuellen Standards entsprechen und auch Radiotauglich sind. Das Ergebnis war echt klasse und mit etwas Glück werden die Songs bald auch irgendwo öffentlich zu hören sein.

MTJ Studio

MTJ Studio

Eine andere Band, vier Mitglieder und klassische Rockformation Besetzung, hat die Ersparnisse ihrer Liveauftritte angelegt und dabei soviel Gewinn gemacht, dass sie anschließend ihre erste Platte bei uns aufgenommen haben. Angeblich haben sie dabei eine Seite genutzt, die Aktien kaufen Vergleich anbietet. Im Studio waren sie auf alle Fälle noch total begeistert davon, wie schnell sie ihre Platte finanzieren konnten. Die Aufnahmen waren nicht einfach denn es mussten folgende Instrumente aufgenommen und abgemischt werden:

3 Gitarren
Bass
Schlagzeug
Gesang
Trompete
Geige
Ukulele
Percussion
Background Chor

Es hat fast eine Woche gedauert um sechs Songs fertig aufzunehmen, aber die Mühe hat sich gelohnt. Mit den fertigen Aufnahmen wollen sie jetzt bei Plattenfirmen anfragen, vielleicht haben sie ja Glück. Heutzutage ist es nicht mehr so einfach eine Platte verlegt zu bekommen.

MTJ – Musik, Techno und Jams

Hallo und herzlich Willkommen bei meinem Blog MTJ – Musik, Techno und Jams. Während der legendäre Wilhelm Busch dichtete: „Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen“ geht es mir genau umgekehrt. Wenn ich keine Musik habe, fühle ich mich leer und unerfüllt. Da Musik mein Leben ist, Techno meine Leidenschaft und Jams der beste Ausdruck von gefühlter Musik, werde ich hier auf diesen Seiten die drei Grossbuchstaben M, T und J zusammenführen und Stück für Stück, Text für Text, auswälzen. Ich hoffe sehr, dass da draußen Gleichgesinnte sind, die wie ich Musik als Teil ihres Lebens verstehen und denen meine Texte in irgendeiner Form nutzen. Als Inspiration, als Denkanstoss, als Kritikquelle oder auf irgendeine andere Weise. Denn dann bedeutet es, dass ich dieses Blog nicht umsonst ins Leben gerufen habe. Ich bin da eigentlich ganz zuversichtlich.

MTJ – Musik, Techno und Jams

MTJ – Musik, Techno und Jams

Da Reihenfolgen nur dazu da sind, Dinge zu ordnen, werde ich diese gleich mal sprengen und heute über das J berichten: Live-Jams mit Freunden und Bekannten, in denen wir unsere eigene Musikalität ausleben und vertonen. Im Gegensatz zu Bands oder Gruppen treffen wir uns in loser Folge, studieren kein Repertoire ein und wollen auch nicht vor Publikum auftreten. Ziel unserer Jams ist es, Musik zu machen und das spontan, improvisiert und mit so vielen unterschiedlichen Instrumenten wie möglich. Obwohl ich eigentlich Gitarre spiele habe ich mir unlängst ein neues Instrument zugelegt, um die Kollegen zu überraschen. Und ich kann euch sagen, die haben Augen gemacht als ich meine neue Ukulele ausgepackt habe. Anstatt der üblichen Gitarre hatte ich also das kleine hawaiianische Saiteninstrument umhängen und alle hatten sehr viel Spaß. Natürlich war auch der Sound plötzlich ein ganz anderer und einige der Lieder, die wir ab und zu spielen, hatte auf einmal ein ganz anderes Flair.

Was mir sehr gut gefällt an der Ukulele, ist der freundliche und sympathische Ton den diese hat. Egal welche Akkordfolge man spielt, alles klingt beschwingt und leicht. Ich habe natürlich direkt alte Punkklassiker wie „London Calling“ oder „New England“ angestimmt, und die anderen Mitmusiker haben herrlich mitgejamt. Wie ihr seht, habe ich einen sehr wechselhaften Musikgeschmack und ich kann problemlos nachmittags Punksongs jammen, Abends auf eine Technoparty gehen und morgens zu Jazz frühstücken. Denn genau das ist das Schöne an Musik: Sie passt immer und überall, man muss nur das richtige Genre für den richtigen Moment wählen. Ich weiß natürlich, dass es viele Leute gibt, die auf einen Musikstil eingeschworen sind und andere komplett ablehnen. Aber ehrlich gesagt, habe ich noch niemanden kennengelernt, bei dem sich diese radikale Sicht der Dinge nicht mit den Jahren aufgeweicht und schließlich verabschiedet hat.

Bei einer unserer Jams in den letzten Wochen kam auch ein DJ, der zu unserer Musik Beats und Melodien einspielte, was dem ganzen Abend einen ganz neuen Touch gab. Plötzlich klang es nicht mehr nach Gitarren und Bläsern, sondern fette elektronische Beats standen wie Hochhäuser im Hintergrund, und davor wurde fein und schön gejammt. Wie es aussieht werden wir demnächst einen Abend ohne Drummer auskommen müssen und wir haben den DJ direkt eingeladen, zu kommen und für fette Beats zu sorgen. Da wir an jedem Abend in ganz unterschiedlicher Besetzung zusammenkommen, wird jeder Abend anders. Genau das macht den großen Reiz der Jams aus. Von vielen Musikern kann man eine Menge lernen und viele bringen ihren ganz persönlichen Sound mit, der unserer Musik plötzlich eine andere Note verleiht. Wer noch nie gejammt hat sollte es unbedingt mal ausprobieren.

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